Orte der Erinnerung

Orte der Erinnerung. Wegweiser zu Stätten der Verfolgung und des Widerstands während der NS-Herrschaft in der Region Hannover. Hrsg.: Netzwerk Erinnerung und Zukunft.
Buchumschlag: "Orte der Erinnerung. Wegweiser zu Stätten der Verfolgung und des Widerstands während der NS-Herrschaft in der Region Hannover". Hrsg.: Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover, in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover und der Region Hannover. Redaktion: Ulrike Dursthoff, Michael Pechel, Dr. Raimond Reiter. Projektleitung: Barbara Weber. Hannover 2007. Das Buch kann gegen eine Schutzgebühr von € 5,- Im Regionshaus Hildesheimerstraße und im Neuen Rathaus erworben werden. Die Online-Version des Wegweisers ist auf der Grundlage der Publikation „Orte der Erinnerung“ erstellt worden. Seit dem Veröffentlichungsdatum wurde die Online-Version stetig aktualisiert und erweitert. Die Gedenklandschaft in der Region ist vielfältig und wird durch immer weitere Projekte ergänzt – bestehende „Orte der Erinnerung“ verändern sich anhand aktueller Fragestellungen, neue Gedenkorte kommen hinzu. Diese Erweiterungen werden in der Online-Version abgebildet – eine 2. Druckauflage der Publikation ist ebenfalls zu gegebener Zeit geplant.

Dokumente und Erklärungen zu den Orten der Erinnerung!



Im November des Jahres 2007 wurde das Buch „Orte der Erinnerung" der Öffentlichkeit vorgestellt. Es bietet seitdem in kompakter Form einen Wegweiser zu Stätten der Verfolgung und des Widerstands während der NS-Herrschaft in der Region Hannover. Wir freuen uns, dass bereits ein Jahr nach Veröffentlichung dieses Buch online gehen kann - jetzt mit der Möglichkeit seiner fortlaufenden Aktualisierung und Erweiterung.

Zunächst finden Sie einen Abschnitt mit Hinweisen zur Nutzung und zur Orientierung - zum Beispiel durch das farbige Leitsystem, das hier wie auch im Buch gilt.

Mit Hilfe von zwei Karten, die dem Buch beigefügt wurden, können Sie sich einen ersten Überblick verschaffen: Eine Übersichtskarte der Region Hannover führt Sie zu Erinnerungsorten in dreizehn Städten und Gemeinden der Region außerhalb Hannover. Die Landeshauptstadt ist mit einer zusätzlichen Detailkarte vertreten. Diese Karten können Sie sich ausdrucken. Über die Google Maps Karte können sie den Weg zu den Orten finden.

Zwei Grußworte von Regionspräsident Hauke Jagau und Hannovers Oberbürgermeister Stephan Weil erinnern an die außerordentliche Unterstützung dieses Buchprojektes durch Region und Landeshauptstadt Hannover - nicht zuletzt durch seine Finanzierung.

Die Einleitung informiert Sie darüber, nach welchem Prinzip die Erinnerungsorte von uns ausgewählt worden sind und welche Informationen Sie erwarten.

Anschließend gehen Hinweise zum historischen Hintergrund regionsübergreifend auf Themen wie Machtergreifung und Verfolgung, Konzentrationslager und Zwangsarbeit, Widerstand und einzelne Opfergruppen ein. Von hier wird jeweils auf konkrete lokale Beispiele und Erinnerungsorte verwiesen.

Unter Orte A-Z schließlich das Kernstück: Von Barsinghausen bis Wunstorf sind jeweils lokale Erinnerungsorte in Text und Bild beschrieben, sowie Kontaktadressen und Anfahrtswege genannt.

Sie finden auf den folgenden Seiten viele verkleinerte Abbildungen. Per Mausklick auf das Bild erhalten Sie eine separate vergrößerte Ansicht.

Drei weitere Rubriken geben eine Übersicht zu regionalen Gedenktagen, zu Stolpersteinen, Straßennamen und Hinweisschildern und zu Biographien A-Z. Wir möchten verstärkt in Schulprojekten Jugendliche motivieren, die Lebensschicksale von Verfolgten im Bereich unserer Region zu erforschen. Die Ergebnisse können dann im Bereich der Biografien online dokumentiert werden.


Nach oben