Netzwerk Erinnerung+Zukunft in der Region Hannover

Förderverein Gedenkstätte Ahlem e.V.
Heisterbergallee 10
30453 Hannover-Ahlem
Telefon: 0511 47 39 76 98
E-Mail: fv.ged.ahlem@t-online.de

Audio-Beitrag: Ein Jahr Gedenkstätte Ahlem im neuen Gewand.

Nach langen Umbauarbeiten mit völlig neuen musealen Konzept liegt die Neueröffnung der Gedenkstätte Ahlem jetzt ein Jahr zurück. Anlass für eine kleine Feier am 26. Juli 2015, zu der die Region Hannover als Träger der Erinnerungsstätte eingeladen hatte.
Im Gespräch mit Reinhard Töneböhn zieht Regionspräsident Hauke Jagau auf der Jubiläumsfeier eine sehr positive Bilanz der geleisteten Bildungarbeit in Ahlem.


Pressespiegel

An dieser Stelle möchten wir Sie auch auf unser umfangreiches Presse-Archiv hinweisen.

Besonders zum 70. Jahrestag der Befreiung von Hannover haben die Tageszeitungen der Hannoverschen Allgemeinen und der Neuen Presse sehr informative und umfassende Artikel veröffentlicht.


BUNT STATT BRAUN in Bad Nenndorf - ein Rückblick

Neonazis in Bad Nenndorf - Ein Rückblick auf den sogenannten "Trauermarsch" der Rechtsextremisten und die Gegenproteste der Nazi-Gegner am 1. August 2015.
Ein Gespräch von Reinhard Töneböhn mit Steffen Holtz vom DGB der Region Niedersachsen-Mitte.


Die Gedenkstätte Ahlem - ein Gespräch zur Ausstellung, den Angeboten und dem Selbstverständnis.

Ein Interview in zwei Teilen mit Hans-Jürgen Hermel (Journalist, Vorsitzender des Fördervereins Gedenkstätte Ahlem e. V.) und Shaun Hermel (Historiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Team Gedenkstätte Ahlem der Region Hannover).

Foto: Gedenkstättenmitarbeiter Shaun Hermel, Regionspräsident Hauke Jagau und Zeitzeuge Ivan Moskovich ( © Claus Kirsch )

Autor und Gesprächsführung: Reinhard Töneböhn.


Foto: Claus Kirsch

Lern- und Erinnerungsort Gedenkstätte Ahlem

Seit der feierlichen Eröffnung der neu gestalteten Gedenkstätte Ahlem am 26. Juli diesen Jahres freut sich das Team vor Ort über einen großen Besucherandrang. Durch das hochmoderne multimediale Ausstellungskonzept können die Besucherinnen und Besucher an den vielen Tablet-PCs und Medienstationen selbst forschend tätig werden. Auch für Studierende, Referendare und Lehrer ein idealer Rechercheort. Besonders für die pädagogische Arbeit mit Schulklassen ist die ehemalige Gartenbauschule optimal eingerichtet. So werden häufig nicht nur Führungen angefragt, sondern gleich ganztägige Workshops gebucht. Auch längerfristige Projektarbeiten gibt es im außerschulischen pädagogischen Angebot.

Ab der Jahrgangsstufe 8 lässt sich etwa anhand ausgewählter Biografien und über Interviews mit Zeitzeugen Geschichte direkt erleben. Authentisch Lernen am Ort der ehemaligen Israelitischen Gartenbauschule in Ahlem hin zur schändlichen Umnutzung des Geländes während der NS-Diktatur als Gefangenensammelstelle, Hinrichtungsstätte und Deportationsort in die Konzentrationslager.
Und auch auf die Auseinandersetzung mit Rassismus,  Fremdenfeindlichkeit, Ausgrenzung und Antisemitismus in der Gegenwart wird viel Wert gelegt.

Weitere Informationen zur Gedenkstätte Ahlem finden Sie auch auf dieser Website unter
den Menüpunkten "Lernen und Lehren", "Forschung und Fakten", "Veranstaltungen" und "Medien".
Ganz neu ist der Text zu Ahlem "Ort zum Lernen und Gedenken".

Umfassend informiert die Region Hannover über den zentralen Lern- und Erinnerungsort der Gedenkstätte Ahlem.

www.gedenkstaette-ahlem.de

 

Anfahrtsskizze, Öffnungszeiten und Kontakt


Freiwilligenarbeit in der Gedenkstätte Ahlem

Gedenken bewahren! Erinnerung und Zukunft gestalten! Aktiv beteiligen!

Der Förderverein Gedenkstätte Ahlem hat großen Anteil am Erhalt und Ausbau der Gedenkstätte. Er arbeitet auch aktuell eng mit dem Gedenkstättenteam der Region Hannover zusammen und hat in Ahlem auch ein eigenes Büro.
Seit der Wiedereröffnung der Gedenkstätte sucht und schult der Förderverein erfolgreich auch engagierte ehrenamtliche Mitarbeiter. Neben Führungen und der Besucherbetreuung in der Gedenkstätte ist auch die Mitarbeit bei Veranstaltungen und der Erstellung von Informationsmaterial für den Förderverein, die Betreuung des Büchertisches und die Unterstützung bei der Büroarbeit ein mögliches Betätigungsfeld.

Die bestehende AG zum Freiwilligeneinsatz hat großes Interesse gefunden, und es formieren sich bereits erste Freiwilligen-Teams für verschiedene Tätigkeitsfelder. Ausführliche Einführungen erfolgen durch die Mitarbeiter der Gedenkstätte. Weitere Interessenten sind herzlich willkommen,
ein Einstieg ist jederzeit möglich.

Nähere Informationen zum ehrenamtlichen Engagement finden Sie hier:

Formular (PDF)
Brief (PDF)

Freiwillige in Ahlem: Fotostrecke


Der Verein Rukeli Trollmann e.V.

Johann „Rukeli" Trollmann

Der im vergangenen Jahr (2013) gegründete Verein zum Gedenken an den Sinto-Boxer Johann „Rukeli" Trollmann hat um Bekanntgabe seiner Website gebeten. Dem kommen wir hiermit gerne nach.

Der Link zur Website lautet: www.rukeli-trollmann.de

Außerdem verweisen wir auf eine weitere Website, die bereits im Jahre 2009 von Manuel Trollman eingerichtet wurde:
www.johann-trollmann.de

In diesem Zusammenhang erinnern wir an das Projekt „Rukeli" Trollmann, das vom 12. Mai - 30. Juni 2011 vom Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover in Kooperation mit der Landeshauptstadt Hannover - Fachbereich Bildung und Qualifizierung - Projekt Erinnerungskultur durchgeführt wurde. Näheres dazu finden Sie im Projektarchiv auf dieser Seite.


Neuerscheinung: Burgdorfer Geschichten und Geschichte

Am 6. Dezember ist ein künstlerisch gestalteter Erzähl- und Bildband erschienen, mit dem die 18jährige Gymnasiastin Julia Brandes aus Sorgensen im Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten einen Landespreis für Niedersachsen gewonnen hat. Das Buch trägt den Titel „Alles ganz normal - Nachbarn erinnern sich an die Burgdorfer Familie Cohn".

Der besondere Reiz des eindrucksvollen Buches liegt darin, dass Julia Brandes die Erinnerungen von drei Burgdorferinnen aufnehmen konnte, die als Kinder mit Kindern der Familie Julius Cohn bekannt und befreundet gewesen sind. Erfahrungen aus unbeschwerten glücklichen Tagen und Erlebnisse von Ausgrenzung und Gewalt geben einen unmittelbaren Einblick in das Leben und das Schicksal einer jüdischen Familie. Die persönlichen Begegnungen und das individuelle Erleben geben zugleich Einblicke in die Zeit- und Stadtgeschichte.

mehr


Der jüdische Friedhof in Gleidingen
Der jüdische Friedhof in Gleidingen

Dokumentation zu jüdischem Friedhof Gleidingen neu aufgelegt

Stein für Stein werden die Grabstätten mit einem Foto dokumentiert und die hebräischen Inschriften übersetzt. Man bekommt so einen Einblick in das Leben der Verstorbenen, die mit den Texten beschrieben werden. Die Broschüre der Autorin Angela Langner, die die Stadt jetzt neu herausgegeben hat, schildert die Geschichte des Friedhofs, der 1749 erstmals urkundlich erwähnt ist. Auch heute noch werden Verstorbene der jüdischen Gemeinde dort beigesetzt.
Informationen

Steine als Spuren? – Juden in Gleidingen (PDF)


Internetseite Stadthistorie Hannover mit einem Plan der Stadttafeln in Hannover
Internetseite Stadthistorie Hannover mit einem Plan der Stadttafeln in Hannover

Liste der Stadttafeln in Hannover

Die private Seite Stadthistorie Hannover ist eine Fundgrube für lokalhistorisch Interessierte. Sie bietet u.a. einen Übersichtsplan der Stadttafeln in Hannover, nach Stadtteilen geordnet und als GoogleMap.

www.stadthistorie.info/tafeln/index.htm


„Aus Hannover gegen den Faschismus. Die Geschichte der Sozialistischen Front ist online“

Internetseite Die Sozialistische Front Hannover: www.sozialistische-front.de
Internetseite Die Sozialistische Front Hannover: www.sozialistische-front.de

Die Internetseite „Die Sozialistische Front Hannover“  wurde von der Gedenkstätte Deutscher Widerstand Berlin mit Unterstützung der Lindener Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden erstellt.

„Die Website zeigt die Geschichte der Sozialistischen Front und ihrer Mitglieder auf einzigartige und facettenreiche Weise und stellt Hintergrundinformationen sowie bisher unveröffentlichtes Bild- und Informationsmaterial für eine breite Öffentlichkeit zur Verfügung."

www.sozialistische-front.de


Stadterkundung Hannover-Linden

Ihmebrücke zwischen Hannover und Linden. Zeitgenössische Postkarte nach 1930
Ihmebrücke zwischen Hannover und Linden. Zeitgenössische Postkarte nach 1930

Auf der hannoverschen Seite "Lebensraum Linden" ist eine sehenwerte digitale Tour "Schicksale jüdischer Geschäftsleute am Schwarzen Bären" zusammengestellt:

"Die Tour ist kurz, denn sie besteht lediglich aus einem Rundgang um den Schwarzen Bären, dem traditionellen "Eingangstor" von Hannover nach Linden. Gleichwohl spiegelt sich auf diesem engen Raum die Geschichte der Verfolgung, Vertreibung und Deportation jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger während des Nationalsozialismus in erschreckender Dichte wider. Wir gehen den Schicksalen von jüdischen Geschäftsleuten und ihren Familien nach, die in den 1930er Jahren rund um den Schwarzen Bären ansässig waren".
Link zur Tour


Bewegendes Zeitzeugnis

Buchumschlag von „Häftling 142.340“, Hannover 2012
Renate Müller De Paoli: Salomon Finkelstein. Häftling Nummer 142 340. Hannover: Hahnsche Buchhandlung, 2012

Salomon Finkelstein wird 1922 in Lodz geboren. Nach dem Überfall Deutschlands auf Polen wird der 17-Jährige mit seiner Familie in das Getto der Stadt gepfercht. Als Zwangsarbeiter muss er bei Frankfurt/Oder an der Reichsautobahn mitbauen. 1943 wird er nach Auschwitz deportiert, wo er im Lager Buna Gebäude für die IG Farben errichten muss. Im Januar 1945 folgt das KZ Dora-Mittelbau. Er wird nach einem Todesmarsch in der Nähe des KZ Ravensbrück von sowjetischen Truppen  befreit.  Nach dem Besuch eines Freundes, der das Lager Bergen-Belsen überlebt hatte, bleibt er in Hannover – und lebt seitdem hier. „Zwei Jahre war ich kein Mensch, nur eine Nummer“, erzählt er in seinen von Renate Müller De Paoli festgehaltenen Erinnerungen, die von Region Hannover und Stadt Hannover zu seinem 90. Geburtstag gemeinsam herausgegeben werden.

„Häftling 142.340“ ist im Verlag Hahnsche Buchhandlung erschienen. Herausgeberin ist Stefanie Burmeister, Leiterin der Gedenkstätte Ahlem, im Auftrag der Region Hannover. Das Buch umfasst 159 Seiten, kostet 10 Euro und ist in der Hahnschen Buchhandlung sowie im Haus der Region, 30169 Hannover, Hildesheimer Straße 20, erhältlich.


Herzlich willkommen auf der Website des Netzwerk Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover!

Das Netzwerk steht für die Förderung der Erinnerungsarbeit in der Region und für die Diskussion von Fragestellungen der politischen Bildung. 2006 von engagierten Ehrenamtlichen gegründet, hat es sich in den letzten Jahren zu einer festen Größe in der hannoverschen Gedenklandschaft entwickelt. Mit seinen unterschiedlichen Mitgliedern vertritt das Netzwerk eine große Bandbreite von thematischen Schwerpunkten und didaktischen Zugängen.

Pünktlich zur Wiedereröffnung der neu gestalteten Gedenkstätte Ahlem wurde auch diese Website aktualisiert und modernisiert. Hiermit möchten wir Ihnen das Navigieren im weiten Themenspektrum des Netzwerkes erleichtern. Klicken Sie sich einfach durch oder suchen Sie konkret nach Orten der Erinnerung in der Region Hannover, studieren die Geschichte der Stätten der Verfolgung und des Widerstands während der NS-Herrschaft oder erfahren mehr über pädagogische Angebote und bereits durchgeführte Projekte.

Die Bereiche Veranstaltungen und Medien informieren nicht nur über die aktuellen Aktivitäten, sondern bieten außerdem ein umfassendes Archiv, sowie Literaturhinweise und Links zu thematisch verwandten Websites. Und zum Mitmachen und Mitgestalten sind Sie ausdrücklich aufgerufen. Unter diesem Menüpunkt erfahren Sie auch mehr über die derzeit 42 Netzwerker.

Wir laden Sie herzlich ein, sich über das Netzwerk zu informieren und sich am Engagement zu beteiligen!