Präambel
Kern des Netzwerks ist die Förderung der Erinnerungsarbeit in der Region Hannover. Das Netzwerk soll dazu beitragen, dass sich in der Region Hannover dauerhaft mit den NS-Verbrechen als Menschheitsverbrechen auseinandergesetzt wird, dass Erfahrungen, Erlebnisse, Deutungen und Forschungsergebnisse an spätere Generationen weitergegeben werden und ihre Bedeutung auf die aktuelle Gegenwart bezogen wird, um sie lebendig zu erhalten.
Aufgaben des Netzwerkes
• Förderung und Entwicklung der Erinnerungsarbeit,
• Regelmäßiger Informationsaustausch in Bezug auf die inhaltliche Arbeit der beteiligten Akteure,
• Abstimmung von Projektvorhaben und Entwicklung gemeinsamer Projekte,
• Gemeinsames jährliches Veranstaltungsprogramm einschl. Gedenktage,
• Herausgabe einer gemeinsamen Veröffentlichung: Broschüre/Internetportal,
• Entwicklung eines Rahmenkonzeptes Erinnerung und Zukunft in der Region Hannover.
Rechte und Pflichten
Die Netzwerkpartner haben das Recht, umfassend über die in eigener Verantwortung der einzelnen Netzwerkpartner unternommenen Aktivitäten informiert zu werden.
Weiterhin vereinbaren die Netzwerkpartner und Netzwerkpartnerinnen
• personelle, sächliche und ideelle Unterstützung nach Absprache einzubringen,
• an Planungen und Umsetzungen des Netzwerkes aktiv mitzuwirken,
• akquirierte Mittel von Dritten im Sinne der gemeinsamen Ziele einzusetzen,
• zu einer gemeinsamen Öffentlichkeitsarbeit beizutragen.
Projektträgerschaft
Die Trägerschaft für das Netzwerk obliegt der Region Hannover und der Landeshauptstadt Hannover in Kooperation mit dem Verein zur Förderung der Gedenkstätte Ahlem.